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EMK Interlaken
Waldeggstrasse 5
3800 Interlaken
Tel. 033 822 36 71

Tageslosung

Mi, 15. Aug 18
Der Name des HERRN ist ein starker Turm, der Gerechte eilt dorthin und findet Schutz.
Sprüche 18,10

Ich bin das A und das O, spricht Gott der Herr, der da ist und der da war und der da kommt, der Allmächtige.
Offenbarung 1,8
© Evangelische Brüder-Unität – Herrnhuter Brüdergemeine

EMK Meiringen / Jungschar Haslizwärge

Die Arbeit der EMK Meiringen wurde am 7. Januar 2018 beendet. In einem Gottesdienst wurde mit Dankbarkeit auf die fast 150-jährige Arbeit im Haslital zurückgeblickt.

Bei Fragen wenden Sie sich an Thomas Matter, Pfarrer der EMK Interlaken: 033 822 36 71,
Die Jungschar Haslizwärge bleibt weiter aktiv und gestaltet für Kinder im Alter von 5 bis 15 Jahren erlebnisreiche Samstag-Nachmittage.
Kontakt: Fabienne Burri-Streich, Libelle
Loppstrasse 24B, 6078 Lungern, 079 435 87 69,


Impressionen vom Abschlussgottesdienst:




Bericht EMK News vom 28. Dezember 2017

EMK Meiringen beendet ihre Arbeit vor Ort

Nach einem längeren Prozess hat die Evangelisch-methodistische Kirche (EMK) in Meiringen am 24. November entschieden, per Ende 2017 keine Gottesdienste mehr in Meiringen durchzuführen.
„Seit rund zehn Jahren hat die EMK Meiringen keinen eigenen Pfarrer mehr“, erzählt Robert Müller, Vorsitzender des Gemeindevorstands der EMK Meiringen. Die Gottesdienste wurden zusammen mit pensionierten Pfarrern und Laienpredigerinnen gestaltet. Ausschlaggebend für den Entscheid, die Gemeindearbeit zu beenden, war, dass mehrere von ihnen auf 2018 ihr Pensum reduzieren wollten oder ganz von ihrem Dienst zurücktraten. „Damit hätten wir nur noch zweimal monatlich Gottesdienste durchführen können“, bedauert Robert Müller und weist darauf hin, dass die EMK zwar einen autonomen Gemeindevorstand hatte, aber Teil des Bezirks EMK Interlaken war. „Den EMK-Mitgliedern steht es frei, nun am Gemeindeleben der EMK im rund 30 Kilometer entfernten Interlaken teilzunehmen oder die Gottesdienstangebote anderer Kirchen in der Region Meiringen wahrzunehmen.“

„Haslizwärge“ nicht betroffen

Bereits vor fünf Jahren habe die EMK Interlaken ihre Aussenstation in Meiringen schliessen wollen. Dagegen wehrten sich die Kirchenglieder aus Meiringen und gründeten 2012 ihren eigenen Gemeindevorstand, der direkt der Bezirksversammlung der EMK Interlaken unterstellt war. „Es ist uns aber in der Zwischenzeit nicht gelungen, neue Menschen anzusprechen.“ Die Gottesdienste seien von durchschnittlich von 10 bis 12 Personen besucht worden.

Bestehen im Haslital bleibt hingegen die Jungschar-Arbeit der EMK. „Die Haslizwärge sind nicht von unserem Schliessungsentscheid betroffen“, versichert Robert Müller.

Fast 150-jährige Geschichte

Die EMK war während 147 Jahren in der Region Meiringen im östlichen Berner Oberland präsent. Ab 1870 gelangten Prediger der damaligen „Evangelischen Gemeinschaft" über Thun, Interlaken ins Haslital. Die Haslitaler nahmen die neuartige Botschaft auf, die ihnen Lebenszuversicht, Kraft in schwierigen Situationen und innere Freiheit schenkte. Sie gründeten kleine Gemeinschaften in Meiringen, Hasliberg und Guttannen. Bereits ab 1873 gab es in Meiringen eine organisierte Kirchgemeinde mit 35 Mitgliedern.

Quelle: EMK Interlaken/Meiringen / Robert Müller / Barbara Streit-Stettler
www.emk-schweiz.ch/de/news-und-publikationen/news/newsdetail/artikel/2017/dec/emk-meiringen-beendet-ihre-arbeit-vor-ort.html



Artikel aus der Jungfrau Zeitung vom 7. Dezember 2017

Keine Gottesdienste mehr in evangelisch-methodistischer Kirche

Aufgrund von Personalmangel und geringem Interesse hat sich die Gemeinde entschlossen, ihre Arbeit auf Ende des Jahres aufzugeben. Im Gespräch äussert sich Gemeindevorstandsmitglied Fabienne Burri.
Die Evangelisch-methodistische Kirche Meiringen (EMK Meiringen) beendet ihre Gemeindearbeit per Ende 2017. Dies geht aus einer aktuellen Mitteilung hervor. Anlässlich der Planungssitzung für das kommende Jahr mussten Rücktritte der Pfarrpersonen und Verkündiger festgestellt werden. Dies führte dazu, dass sich der Gemeindevorstand dazu entschied, der Versammlung die Beendigung der Arbeit zu beantragen. «Ein Grund ist, dass wir schon seit längerer Zeit keinen aktiven Pfarrer haben und der Pfarrdienst immer von Verkündigern und pensionierten Pfarrpersonen abgedeckt wurde», sagt Gemeindevorstandsmitglied Fabienne Burri im Interview, «Diese Personen mussten die Tätigkeit aus gesundheitlichen beziehungsweise beruflichen Gründen aufgeben oder reduzieren.» Entsprechend hätte man nur zwei Sonntage pro Monat abdecken können, dabei ging es vornehmlich um den Gottesdienst. «Zudem haben wir uns überlegt, dass es bei diesen zwei Sonntagen, die wir hätten abdecken können, meist nur wenig Gemeindemitglieder gegeben hätte, die daran teilnahmen. Entsprechend wäre der Aufwand einfach unverhältnismässig gewesen. So haben wir uns entschlossen, den Gemeindebetrieb auf Ende des Jahres einzustellen», erklärt Burri weiter.

Die Gemeindemitglieder müssen nicht auf ihre Gottesdienste verzichten: «Wir sind ja in den Bezirk Interlaken integriert. Dieser bleibt bestehen. Entsprechend können die Gemeindemitglieder nach Interlaken zum Gottesdienst fahren oder die Gottesdienstangebote der Landeskirche oder des Christlichen Begegnungszentrums besuchen. Das ist in der heutigen mobilen Zeit auch kein Problem», weiss Burri.

Allerdings stehen die Chancen auf eine baldige Wiederbelebung der Gemeindearbeit in Meiringen derzeit schlecht. «Wenn sich mehr Personen zusammenfinden würden, könnte man sich so etwas vorstellen. Im Moment ist dies leider nicht der Fall. Die Thematik einer drohenden Einstellung der Gemeindearbeit gab es in unserer Gemeinde schon länger, da wir schon seit längerer Zeit eine kleine Gemeinde sind», sagt Burri abschliessend. Der Schlussgottesdienst findet am Sonntag, 7. Januar 2018, um 10.00 Uhr in der EMK Meiringen statt.

Quelle: www.jungfrauzeitung.ch/artikel/160342